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Dialoge: Technik und IT

Echte B1-Dialoge: IT-Hotline, Drucker, Computer, Geräte kaufen, Technik-Umfragen.

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Inhalt

  1. Drucker installieren — IT-Hotline
  2. Passwort vergessen — IT-Hotline
  3. Neues Betriebssystem — Dateien sichern
  4. Laptop kaufen — Beratung im Fachgeschäft
  5. Handy-Reparatur — Display kaputt
  6. WLAN-Probleme — Anruf beim Provider
  7. Umfrage — Technik im Alltag
  8. E-Mail-Konto einrichten — IT-Hotline
  9. Drucker druckt nicht — Papierstau
  10. Umfrage — Digitale Geräte zu Hause

Dialog 1: Drucker installieren — IT-Hotline

Thema: Ein Mitarbeiter ruft die IT-Hotline an, weil er seinen neuen Netzwerkdrucker nicht installieren kann.

Quelle: Video ab 0:02

IT-Mitarbeiterin (Anita Thomas): Die IT-Hotline, Anita Thomas. Wie kann ich Ihnen helfen?

Anrufer (Victor Dobre): Guten Tag! Victor Dobre hier. Ich habe ein Problem. Ich habe einen neuen Netzwerkdrucker, aber ich kann ihn weder installieren, noch druckt er.

IT-Mitarbeiterin: Wie heißt Ihr Drucker?

Anrufer: Das ist der ProPrinter 3000A.

IT-Mitarbeiterin: Verstehe. Vielleicht ist der Drucker an Ihrem Rechner noch nicht installiert. Klicken Sie zuerst auf „Start".

Anrufer: Habe ich gemacht.

IT-Mitarbeiterin: Gut. Jetzt klicken Sie auf „Einstellungen" und dann auf „Geräte". Jetzt müssten Sie an Ihrem Bildschirm unter „Drucker" Ihren Drucker ProPrinter 3000A sehen.

Anrufer: Nein, leider nicht.

IT-Mitarbeiterin: Dann muss der Drucker noch hinzugefügt werden. Wählen Sie „Drucker hinzufügen" mit einem Doppelklick aus. Warten Sie, bis der Drucker gefunden wird.

Anrufer: Ah, jetzt sehe ich ganz viele Drucker!

IT-Mitarbeiterin: Sehr gut! Klicken Sie jetzt auf den ProPrinter 3000A und wählen Sie dann „Gerät hinzufügen" aus. Jetzt müssten Sie drucken können.

Anrufer: Super! Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
der Netzwerkdrucker network printer B1
der Rechner, - computer / PC B1
die Einstellungen (Pl.) settings B1
das Gerät, -e device A2
der Bildschirm, -e screen / monitor B1
hinzufügen to add B1
der Doppelklick, -s double click B1
auswählen (wählt aus) to select B1
installieren to install B1
weder ... noch neither ... nor B1

Grammatik im Dialog: - weder ... noch: „Ich kann ihn weder installieren, noch druckt er." — Doppelnegation, die zwei Dinge verneint. - Konjunktiv II (Vermutung): „Jetzt müssten Sie Ihren Drucker sehen." — höfliche Vermutung mit müssten. - Passiv mit müssen: „Dann muss der Drucker noch hinzugefügt werden." — Passiv drückt aus, was getan werden muss.

Nützliche Wendungen: - „Wie kann ich Ihnen helfen?" — How can I help you? (Standard-Begrüßung am Telefon) - „Habe ich gemacht." — Done. (Kurze Bestätigung, dass man einen Schritt erledigt hat) - „Jetzt müssten Sie ... sehen/können." — Now you should be able to see/do... (Höfliche IT-Anweisung)

Verständnisfragen: 1. Welches Problem hat Victor mit seinem Drucker? 2. Warum kann der Drucker nicht drucken? 3. Welche Schritte erklärt die IT-Mitarbeiterin?


Dialog 2: Passwort vergessen — IT-Hotline

Thema: Ein Mitarbeiter hat sein Passwort vergessen und ruft die IT-Hotline an, um sein Konto entsperren zu lassen.

Quelle: Video ab 0:04

IT-Mitarbeiterin (Petra Sternberg): Die IT-Hotline, mein Name ist Petra Sternberg. Wie kann ich Ihnen helfen?

Anrufer (Mario Betanko): Ja, hallo! Mario Betanko hier. Ich habe ein Problem — ich kann mich nicht mehr auf meinem PC anmelden.

IT-Mitarbeiterin: Was für eine Meldung wird Ihnen denn angezeigt, Herr Betanko?

Anrufer: Na ja, ich habe mein Passwort vergessen. Ich habe es dreimal hintereinander falsch eingegeben, und dann wurde ich gesperrt. Ich ärgere mich über mich selbst!

IT-Mitarbeiterin: Na, das kann passieren. Wir bekommen ständig Anrufe wegen vergessener Passwörter.

Anrufer: Ja, aber mir passiert das dauernd! Immer wenn ich aus dem Urlaub komme, habe ich es vergessen.

IT-Mitarbeiterin: Na, dann haben Sie sich gut erholt! So, ich habe Ihr Passwort zurückgesetzt. Sie können sich jetzt mit dem Passwort „Erdbeere" anmelden. Bitte geben Sie dann gleich ein neues Passwort ein.

Anrufer: Okay, das mache ich. Kann ich danach ganz normal weiterarbeiten, oder muss ich noch eine Weile warten?

IT-Mitarbeiterin: Nein, Sie können sich bei allen Programmen sofort ganz normal anmelden.

Anrufer: Ich muss also den PC nicht herunterfahren oder einen Neustart machen?

IT-Mitarbeiterin: Nein, das ist nicht nötig.

Anrufer: In Ordnung. Ich danke Ihnen!

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
sich anmelden to log in B1
die Meldung, -en message / notification B1
das Passwort, -wörter password A2
hintereinander in a row / consecutively B1
eingeben (gibt ein) to enter / type in B1
sperren to lock / block B1
sich ärgern über (+Akk.) to be annoyed about B1
zurücksetzen to reset B1
herunterfahren (fährt herunter) to shut down B1
der Neustart, -s restart / reboot B1

Grammatik im Dialog: - Reflexivverb mit Präposition: „Ich ärgere mich über mich selbst." — sich ärgern über + Akkusativ. - Passiv Präteritum: „Dann wurde ich gesperrt." — Vorgangspassiv (wurde + Partizip II). - Temporalsatz mit wenn: „Immer wenn ich aus dem Urlaub komme, habe ich es vergessen." — Wiederholte Handlung.

Nützliche Wendungen: - „Das kann passieren." — That can happen. (Jemanden beruhigen) - „Dann haben Sie sich gut erholt!" — Then you had a good rest! (Scherzhafter Kommentar) - „Ist das nicht nötig." — That's not necessary. (Klare, kurze Verneinung)

Verständnisfragen: 1. Warum kann Herr Betanko sich nicht anmelden? 2. Was passiert, wenn man das Passwort dreimal falsch eingibt? 3. Muss Herr Betanko den PC neu starten?


Dialog 3: Neues Betriebssystem — Dateien sichern

Thema: Ein Mitarbeiter ruft die Intranet-Hotline an, weil ein neues Betriebssystem eingeführt wird und er seine Dateien sichern muss.

Quelle: Video ab 2:29

IT-Mitarbeiterin (Alina Morgenstern): Die Intranet-Hotline, Alina Morgenstern. Ich grüße Sie!

Anrufer (Viktor Nagi): Ja, hallo! Hier spricht Viktor Nagi. Ich habe eine Frage. Es soll doch jetzt ein neues Betriebssystem eingeführt werden — „Fenster 17", glaube ich. Wir haben von unserem Chef eine Information bekommen, dass deshalb die alten Ordner vom Laufwerk entfernt werden.

IT-Mitarbeiterin: Also, um das noch mal richtig zu verstehen: Die Ordner mit den Dateien — also unsere Projekte der vergangenen Jahre — die werden entfernt?

Anrufer: Ja, aber es werden nicht alle automatisch gelöscht, oder?

IT-Mitarbeiterin: Genau. Deshalb sollen Sie ja alle Ordner, die Sie behalten möchten, auf Ihrem persönlichen Laufwerk abspeichern. Sonst werden sie gelöscht.

Anrufer: Ach so! Da muss ich jetzt alle Dateien einzeln speichern?

IT-Mitarbeiterin: Nein, das ist nicht notwendig. Sie können den kompletten Ordner auf Ihrem persönlichen Laufwerk speichern.

Anrufer: Oh je, wie mache ich das?

IT-Mitarbeiterin: Ganz einfach. Sie müssen den Ordner mit der rechten Maustaste anklicken. Dann erscheint ein Fenster. Aber ich sehe nicht den Befehl „Kopieren"...

Anrufer: Ah, Sie müssen entschuldigen — ich bin neu hier.

IT-Mitarbeiterin: Ist ja kein Problem! Lassen Sie sich Zeit. So, dann gehen Sie bitte in den Abteilungsordner — also wo alle Ordner drin sind — und klicken Ihren Ordner an.

Anrufer: Okay, da öffnet sich ein Fenster.

IT-Mitarbeiterin: Richtig. So, und jetzt sehen Sie „Kopieren". Da klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste drauf und dann hier auf das Laufwerk P.

Anrufer: Okay.

IT-Mitarbeiterin: Jetzt wählen Sie Ihren Ordner aus, klicken dann mit der rechten Maustaste auf den Ordner und gehen auf „Einfügen".

Anrufer: Aha, jetzt habe ich verstanden! Noch eine Frage: Es soll ja noch ein IT-Mitarbeiter zu uns ins Büro kommen. Ist das richtig?

IT-Mitarbeiterin: Ja, genau. Ein Kollege wird vorbeikommen und Ihnen bei Fragen zum neuen System helfen.

Anrufer: Dann bin ich ja beruhigt! Ist der Termin schon bekannt?

IT-Mitarbeiterin: Soviel ich weiß, soll der Kollege am Mittwoch in Ihre Abteilung kommen, aber Sie erhalten vorher noch eine Mail mit dem Termin.

Anrufer: In Ordnung. Vielen Dank für Ihre Geduld!

IT-Mitarbeiterin: Gern geschehen. Auf Wiederhören!

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
das Betriebssystem, -e operating system B1
einführen to introduce / implement B1
das Laufwerk, -e drive (computer) B1
der Ordner, - folder B1
entfernen to remove B1
abspeichern to save (a file) B1
die Maustaste, -n mouse button B1
anklicken to click on B1
kopieren to copy A2
einfügen to paste B1
vorbeikommen (kommt vorbei) to come by / visit B1
die Geduld patience B1

Grammatik im Dialog: - Passiv mit sollen: „Es soll ein neues Betriebssystem eingeführt werden." — Plan oder Auftrag im Passiv. - Relativsatz: „Alle Ordner, die Sie behalten möchten, ..." — bestimmt, welche Ordner gemeint sind. - Futur I: „Ein Kollege wird vorbeikommen." — Ankündigung einer zukünftigen Handlung.

Nützliche Wendungen: - „Um das noch mal richtig zu verstehen: ..." — To make sure I understand correctly: ... (Nachfragen) - „Oh je, wie mache ich das?" — Oh dear, how do I do that? (Unsicherheit ausdrücken) - „Dann bin ich ja beruhigt." — That puts my mind at ease. (Erleichterung zeigen)

Verständnisfragen: 1. Warum müssen die Mitarbeiter ihre Ordner speichern? 2. Muss Viktor jede Datei einzeln speichern? 3. Was passiert am Mittwoch?


Dialog 4: Laptop kaufen — Beratung im Fachgeschäft

Thema: Eine Kundin möchte einen neuen Laptop kaufen und lässt sich im Elektronikgeschäft beraten.

Quelle: Video ab 0:02

Verkäufer: Guten Tag! Kann ich Ihnen helfen?

Kundin: Ja, ich suche einen neuen Laptop. Mein Alter ist leider kaputtgegangen.

Verkäufer: Was machen Sie denn hauptsächlich mit dem Laptop?

Kundin: Ich brauche ihn vor allem für die Arbeit — E-Mails schreiben, Texte bearbeiten und im Internet recherchieren. Manchmal schaue ich auch Filme darauf.

Verkäufer: Dann brauchen Sie kein besonders leistungsstarkes Gerät. Ich würde Ihnen dieses Modell hier empfehlen. Es hat einen schnellen Prozessor und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Kundin: Und wie groß ist die Festplatte?

Verkäufer: Das Gerät hat eine SSD-Festplatte mit 512 Gigabyte. Das reicht für die meisten Anwendungen. Und der Vorteil einer SSD ist, dass der Laptop viel schneller startet.

Kundin: Wie lange hält der Akku?

Verkäufer: Ungefähr acht Stunden. Das ist ziemlich gut. Sie können also den ganzen Tag arbeiten, ohne das Ladegerät mitzunehmen.

Kundin: Das klingt gut. Was kostet er denn?

Verkäufer: Der Laptop kostet 699 Euro. Im Moment haben wir ein Sonderangebot — wenn Sie eine Laptoptasche dazu kaufen, bekommen Sie zehn Prozent Rabatt auf die Tasche.

Kundin: Gut, dann nehme ich den Laptop und die Tasche. Kann ich mit Karte zahlen?

Verkäufer: Selbstverständlich! Kommen Sie bitte zur Kasse.

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
der Laptop, -s laptop A2
kaputtgehen (ist kaputtgegangen) to break down B1
hauptsächlich mainly B1
leistungsstark powerful / high-performance B1
der Arbeitsspeicher RAM / memory B1
die Festplatte, -n hard drive B1
der Akku, -s battery B1
das Ladegerät, -e charger B1
das Sonderangebot, -e special offer B1
der Rabatt, -e discount B1

Grammatik im Dialog: - Konjunktiv II (Empfehlung): „Ich würde Ihnen dieses Modell empfehlen." — Höfliche Kaufempfehlung. - Konsekutivsatz mit ohne ... zu: „...ohne das Ladegerät mitzunehmen." — Ohne + zu + Infinitiv. - Konditionalsatz mit wenn: „Wenn Sie eine Tasche dazu kaufen, bekommen Sie Rabatt." — Reale Bedingung.

Nützliche Wendungen: - „Kann ich Ihnen helfen?" — Can I help you? (Standard im Geschäft) - „Ich würde Ihnen ... empfehlen." — I would recommend... (Höfliche Empfehlung) - „Das klingt gut. Dann nehme ich ..." — That sounds good. I'll take... (Kaufentscheidung)

Verständnisfragen: 1. Wofür braucht die Kundin den Laptop? 2. Was ist der Vorteil einer SSD-Festplatte? 3. Wie viel kostet der Laptop?


Dialog 5: Handy-Reparatur — Display kaputt

Thema: Ein Kunde bringt sein Smartphone zur Reparatur, weil das Display gesprungen ist.

Kundenberater: Guten Tag! Was kann ich für Sie tun?

Kunde: Hallo! Mir ist gestern mein Handy runtergefallen, und jetzt ist das Display gesprungen. Können Sie das reparieren?

Kundenberater: Lassen Sie mich mal schauen. Ja, das Display hat einen Riss. Welches Modell ist das?

Kunde: Das ist ein TechPhone X12.

Kundenberater: Okay, bei diesem Modell können wir das Display austauschen. Das kostet 149 Euro inklusive Einbau.

Kunde: Oh, das ist ganz schön teuer! Haben Sie das Handy noch auf Garantie?

Kundenberater: Leider deckt die Garantie keine Sturzschäden ab. Dafür bräuchten Sie eine Zusatzversicherung.

Kunde: Schade. Na gut, dann machen Sie das bitte. Wie lange dauert die Reparatur?

Kundenberater: In der Regel zwei bis drei Werktage. Wir rufen Sie an, wenn das Gerät fertig ist.

Kunde: Kann ich solange mein altes Handy benutzen? Ich muss nur meine SIM-Karte umstecken, oder?

Kundenberater: Genau. Wir nehmen die SIM-Karte heraus und geben Sie Ihnen mit. Vergessen Sie nicht, vorher ein Backup zu machen — also Ihre Fotos und Kontakte zu sichern.

Kunde: Das habe ich zum Glück schon gemacht. Hier ist das Handy.

Kundenberater: Gut. Sie bekommen eine Quittung mit der Auftragsnummer. Damit können Sie den Status online verfolgen.

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
das Display, -s display / screen B1
gesprungen (springen) cracked (to crack) B1
der Riss, -e crack B1
austauschen to replace / exchange B1
der Einbau installation / fitting B1
die Garantie, -n warranty B1
der Sturzschaden, -schäden drop damage B1
die Zusatzversicherung, -en additional insurance B1
das Backup, -s backup B1
die Quittung, -en receipt B1

Grammatik im Dialog: - Dativ-Verb: „Mir ist das Handy runtergefallen." — Dativ der betroffenen Person + Perfekt. - Konjunktiv II (irreal): „Dafür bräuchten Sie eine Zusatzversicherung." — Irreale Bedingung. - Imperativ (Sie-Form): „Vergessen Sie nicht, vorher ein Backup zu machen." — Höfliche Aufforderung.

Nützliche Wendungen: - „Lassen Sie mich mal schauen." — Let me have a look. (Sich etwas anschauen) - „In der Regel zwei bis drei Werktage." — Usually two to three working days. (Zeitangabe) - „Damit können Sie den Status online verfolgen." — You can track the status online with that. (Service-Info)

Verständnisfragen: 1. Was ist mit dem Handy des Kunden passiert? 2. Warum greift die Garantie nicht? 3. Was soll der Kunde vor der Reparatur machen?


Dialog 6: WLAN-Probleme — Anruf beim Provider

Thema: Eine Kundin ruft bei ihrem Internetanbieter an, weil ihr WLAN zu Hause nicht funktioniert.

Kundenservice: Telenet Kundenservice, Nina Hartmann. Was kann ich für Sie tun?

Kundin: Guten Tag! Mein Name ist Lea Hoffmann. Seit heute Morgen funktioniert mein Internet nicht mehr. Ich komme überhaupt nicht ins WLAN.

Kundenservice: Das tut mir leid, Frau Hoffmann. Darf ich zuerst Ihre Kundennummer haben?

Kundin: Ja, die ist 4-7-8-3-2-1-0.

Kundenservice: Danke. Ich sehe Ihren Vertrag. Leuchtet denn die WLAN-Lampe an Ihrem Router?

Kundin: Einen Moment... Nein, die WLAN-Lampe leuchtet nicht. Nur die Power-Lampe ist an.

Kundenservice: Okay, dann versuchen wir als Erstes einen Neustart. Ziehen Sie bitte den Stecker vom Router aus der Steckdose. Warten Sie 30 Sekunden und stecken Sie ihn dann wieder ein.

Kundin: Gut, ich habe den Stecker gezogen. ... So, jetzt habe ich ihn wieder eingesteckt.

Kundenservice: Warten Sie bitte noch einen Moment, bis alle Lampen leuchten. Das kann ein bis zwei Minuten dauern.

Kundin: Ah, jetzt leuchten alle Lampen wieder — auch die WLAN-Lampe!

Kundenservice: Sehr gut! Können Sie sich jetzt mit dem WLAN verbinden?

Kundin: Ja, es funktioniert wieder! Das war ja einfach. Muss ich mir Sorgen machen, dass das wieder passiert?

Kundenservice: Normalerweise nicht. Manchmal hängt sich der Router einfach auf. Wenn es öfter vorkommt, können wir Ihnen einen neuen Router zuschicken.

Kundin: Okay, vielen Dank für die schnelle Hilfe!

Kundenservice: Gern geschehen! Schönen Tag noch, Frau Hoffmann.

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
das WLAN Wi-Fi A2
der Internetanbieter / Provider internet provider B1
die Kundennummer, -n customer number B1
der Router, - router B1
leuchten to light up / glow B1
der Stecker, - plug B1
die Steckdose, -n power socket B1
einstecken to plug in B1
sich verbinden mit (+Dat.) to connect to B1
sich aufhängen (hängt sich auf) to freeze / crash B1

Grammatik im Dialog: - Trennbares Verb im Imperativ: „Ziehen Sie bitte den Stecker aus der Steckdose." — ausziehen, getrennt. - Temporalsatz mit bis: „Warten Sie, bis alle Lampen leuchten." — Die Handlung dauert bis zu einem Zeitpunkt. - Konditionalsatz mit wenn: „Wenn es öfter vorkommt, können wir Ihnen einen neuen Router zuschicken." — Reale Möglichkeit.

Nützliche Wendungen: - „Seit heute Morgen funktioniert ... nicht mehr." — Since this morning ... doesn't work anymore. (Problem beschreiben) - „Muss ich mir Sorgen machen?" — Do I need to worry? (Nach weiteren Risiken fragen) - „Manchmal hängt sich der Router einfach auf." — Sometimes the router just freezes. (Technische Erklärung, einfach)

Verständnisfragen: 1. Was ist das Problem von Frau Hoffmann? 2. Was soll sie als Erstes mit dem Router machen? 3. Wann bekommt sie einen neuen Router?


Dialog 7: Umfrage — Technik im Alltag

Thema: Eine Interviewerin führt auf der Straße eine Umfrage über die Nutzung von Technik im Alltag durch.

Quelle: Video ab 9:48

Interviewerin: Entschuldigung! Haben Sie kurz Zeit? Wir machen eine Umfrage zum Thema „Technik im Alltag".

Passant: Ja, klar. Um was geht es denn?

Interviewerin: Wie oft benutzen Sie Ihr Smartphone am Tag?

Passant: Oh, bestimmt drei bis vier Stunden. Ich lese morgens die Nachrichten, schreibe den ganzen Tag Nachrichten an Freunde, und abends schaue ich Videos.

Interviewerin: Haben Sie auch einen Computer zu Hause?

Passant: Ja, einen Laptop. Den benutze ich aber hauptsächlich für die Arbeit. Ich arbeite zwei Tage pro Woche im Homeoffice.

Interviewerin: Wie wichtig ist Ihnen schnelles Internet?

Passant: Sehr wichtig! Besonders für Videokonferenzen. Wenn das Internet langsam ist, friert das Bild ein oder der Ton fällt aus. Das ist total nervig.

Interviewerin: Finden Sie, dass Technik unser Leben einfacher macht?

Passant: Ja, auf jeden Fall. Zum Beispiel kann ich mit meiner Banking-App meine Überweisungen von zu Hause machen. Früher musste ich dafür extra zur Bank gehen. Aber manchmal ist die Technik auch stressig — wenn zum Beispiel ein Update nicht funktioniert oder man ständig Passwörter ändern muss.

Interviewerin: Das stimmt! Vielen Dank für Ihre Antworten.

Passant: Gern geschehen!

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
die Umfrage, -n survey / poll B1
das Smartphone, -s smartphone A2
das Homeoffice working from home B1
die Videokonferenz, -en video conference B1
einfrieren (friert ein) to freeze (image) B1
ausfallen (fällt aus) to drop out / fail B1
nervig annoying B1
die Überweisung, -en bank transfer B1
das Update, -s update B1
ändern to change A2

Grammatik im Dialog: - Indirekte Frage mit ob (implizit): „Finden Sie, dass Technik unser Leben einfacher macht?" — dass-Satz als Meinungsfrage. - Komparativ: „Technik macht unser Leben einfacher." — einfach → einfacher. - Temporalvergleich mit früher: „Früher musste ich dafür zur Bank gehen." — Vergangenheit mit Präteritum.

Nützliche Wendungen: - „Haben Sie kurz Zeit?" — Do you have a moment? (Jemanden auf der Straße ansprechen) - „Auf jeden Fall." — Definitely. (Starke Zustimmung) - „Das ist total nervig." — That's really annoying. (Umgangssprachlich Frust ausdrücken)

Verständnisfragen: 1. Wie viele Stunden benutzt der Passant sein Smartphone am Tag? 2. Wofür benutzt er den Laptop hauptsächlich? 3. Was findet er stressig an der Technik?


Dialog 8: E-Mail-Konto einrichten — IT-Hotline

Thema: Eine neue Mitarbeiterin ruft die IT-Hotline an, weil sie ihr E-Mail-Konto noch nicht einrichten konnte.

IT-Mitarbeiter (Jan Weber): IT-Hotline, Jan Weber. Guten Morgen!

Anruferin (Fatma Yilmaz): Guten Morgen! Hier ist Fatma Yilmaz aus der Marketingabteilung. Ich bin seit Montag neu in der Firma. Ich habe meine Zugangsdaten bekommen, aber mein E-Mail-Programm funktioniert nicht.

IT-Mitarbeiter: Kein Problem, das kriegen wir hin. Können Sie mir sagen, was genau passiert, wenn Sie das Programm öffnen?

Anruferin: Es kommt eine Fehlermeldung: „Verbindung zum Server fehlgeschlagen."

IT-Mitarbeiter: Okay. Haben Sie den Servernamen richtig eingegeben? Der muss „mail.firmennetz.de" heißen.

Anruferin: Moment... Ich habe „mail.firmenetz.de" geschrieben — ohne doppeltes N!

IT-Mitarbeiter: Ah, das ist der Fehler! Ändern Sie das bitte in „mail.firmennetz.de" — mit zwei N.

Anruferin: Okay, ich habe es korrigiert. Und was trage ich bei „Port" ein?

IT-Mitarbeiter: Für den Posteingang ist der Port 993 und für den Postausgang 587. Und achten Sie darauf, dass bei „Verschlüsselung" SSL ausgewählt ist.

Anruferin: Gut, das habe ich alles eingetragen. Ich klicke jetzt auf „Verbinden". ... Es funktioniert! Ich sehe meine E-Mails!

IT-Mitarbeiter: Wunderbar! Noch ein Tipp: Ändern Sie Ihr Passwort in den nächsten Tagen. Das Anfangspasswort sollte man nicht zu lange benutzen.

Anruferin: Das mache ich. Vielen Dank, Herr Weber!

IT-Mitarbeiter: Gern! Und willkommen in der Firma!

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
das E-Mail-Konto, -konten email account B1
einrichten to set up / configure B1
die Zugangsdaten (Pl.) login credentials B1
die Fehlermeldung, -en error message B1
der Server, - server B1
fehlgeschlagen (fehlschlagen) failed B1
der Port, -s port (network) B1
der Posteingang inbox B1
der Postausgang outbox / outgoing mail B1
die Verschlüsselung encryption B2

Grammatik im Dialog: - Indirekte Frage mit was: „Können Sie mir sagen, was genau passiert?" — Nebensatz mit Verb am Ende. - Imperativ + darauf achten, dass: „Achten Sie darauf, dass SSL ausgewählt ist." — Anweisung mit Nebensatz. - Modalverb sollte: „Das Anfangspasswort sollte man nicht zu lange benutzen." — Empfehlung.

Nützliche Wendungen: - „Das kriegen wir hin." — We'll get that sorted. (Zuversicht/Beruhigung) - „Achten Sie darauf, dass ..." — Make sure that ... (Wichtigen Hinweis geben) - „Noch ein Tipp: ..." — One more tip: ... (Zusätzlichen Ratschlag geben)

Verständnisfragen: 1. Was war der Fehler bei Fatmas E-Mail-Einstellungen? 2. Welche Portnummern muss sie eingeben? 3. Was soll Fatma in den nächsten Tagen machen?


Dialog 9: Drucker druckt nicht — Papierstau

Thema: Ein Mitarbeiter hat einen Papierstau im Drucker und ruft die IT-Hotline an.

IT-Mitarbeiterin (Sandra Meier): IT-Support, Sandra Meier. Was kann ich für Sie tun?

Anrufer (Thomas Klein): Hallo, hier ist Thomas Klein aus dem dritten Stock. Unser Drucker im Großraumbüro druckt nicht mehr. Auf dem Display steht „Papierstau".

IT-Mitarbeiterin: Okay, haben Sie schon versucht, die Papierkassette herauszuziehen und nachzuschauen, ob Papier klemmt?

Anrufer: Ja, ich habe die Kassette herausgezogen, aber ich sehe kein Papier, das klemmt.

IT-Mitarbeiterin: Dann schauen Sie bitte einmal hinten am Drucker nach. Dort gibt es eine Klappe, die man öffnen kann. Manchmal steckt ein Blatt im Einzug fest.

Anrufer: Moment... Ja! Da steckt tatsächlich ein zerknittertes Blatt Papier. Soll ich es einfach herausziehen?

IT-Mitarbeiterin: Ja, aber bitte vorsichtig und langsam, damit nichts abreißt. Wenn ein Stück Papier im Drucker bleibt, gibt es wieder einen Stau.

Anrufer: Okay, ich habe es vorsichtig herausgezogen. Das ganze Blatt ist draußen.

IT-Mitarbeiterin: Gut. Schließen Sie jetzt die Klappe und schieben Sie die Papierkassette wieder rein. Dann drücken Sie die grüne Taste am Drucker, um den Fehler zu löschen.

Anrufer: Gemacht! Auf dem Display steht jetzt „Bereit". Und mein Dokument wird gerade gedruckt!

IT-Mitarbeiterin: Perfekt! Falls die Meldung wieder kommt, könnte es sein, dass die Einzugsrolle verschmutzt ist. Dann müssten wir einen Techniker schicken.

Anrufer: Alles klar. Vielen Dank!

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
der Papierstau paper jam B1
die Papierkassette, -n paper tray B1
herausziehen (zieht heraus) to pull out B1
klemmen to be jammed / stuck B1
die Klappe, -n flap / cover B1
der Einzug paper feed B1
feststecken to be stuck B1
zerknittert crumpled B1
abreißen (reißt ab) to tear off B1
die Einzugsrolle, -n feed roller B2

Grammatik im Dialog: - Finalsatz mit damit: „...langsam, damit nichts abreißt." — Zweck/Absicht ausdrücken. - Finalsatz mit um ... zu: „...die grüne Taste drücken, um den Fehler zu löschen." — Alternative Zweckangabe. - Konjunktiv II (Möglichkeit): „Dann müssten wir einen Techniker schicken." — Eventualität.

Nützliche Wendungen: - „Auf dem Display steht ..." — The display shows ... (Fehlermeldung beschreiben) - „Ja, aber bitte vorsichtig." — Yes, but carefully please. (Warnung/Vorsicht) - „Falls die Meldung wieder kommt, ..." — If the message comes back, ... (Für den Fall, dass...)

Verständnisfragen: 1. Wo war das Papier eingeklemmt? 2. Warum soll Thomas das Papier langsam herausziehen? 3. Was könnte das Problem sein, wenn der Stau öfter passiert?


Dialog 10: Umfrage — Digitale Geräte zu Hause

Thema: Für eine Studie werden Personen zu ihren digitalen Geräten und Gewohnheiten befragt.

Interviewer: Guten Tag! Wir führen eine Umfrage zum Thema „Digitale Geräte im Haushalt" durch. Hätten Sie einen Moment Zeit?

Befragte: Ja, gern.

Interviewer: Wie viele digitale Geräte besitzen Sie ungefähr?

Befragte: Lassen Sie mich kurz überlegen... Ein Smartphone, ein Tablet, einen Laptop und einen Smart-TV. Also vier.

Interviewer: Welches Gerät benutzen Sie am häufigsten?

Befragte: Eindeutig das Smartphone. Ich habe es praktisch immer dabei — zum Telefonieren, für Nachrichten, als Navigationsgerät, zum Bezahlen. Eigentlich für alles.

Interviewer: Kaufen Sie Ihre Geräte lieber im Geschäft oder online?

Befragte: Das kommt darauf an. Wenn ich genau weiß, was ich will, bestelle ich online — das ist meistens günstiger. Aber bei teuren Geräten wie einem Laptop gehe ich lieber ins Geschäft. Da kann ich das Gerät anfassen und ausprobieren, bevor ich es kaufe.

Interviewer: Wie gehen Sie mit alten Geräten um? Werfen Sie sie weg?

Befragte: Nein, auf keinen Fall! Elektronik gehört nicht in den Hausmüll. Ich bringe alte Geräte zum Wertstoffhof oder gebe sie im Elektrogeschäft ab. Manchmal verkaufe ich sie auch gebraucht.

Interviewer: Und eine letzte Frage: Gibt es ein technisches Gerät, auf das Sie nicht verzichten könnten?

Befragte: Mein Smartphone! Ohne das wäre ich total aufgeschmissen. Es ist wie mein zweites Gehirn.

Interviewer: Das geht vielen so! Vielen Dank für Ihre Zeit.

Nützliche Vokabeln:

Wort/Ausdruck Bedeutung Niveau
das Gerät, -e device A2
besitzen (besitzt) to own B1
das Tablet, -s tablet A2
das Navigationsgerät, -e navigation device / GPS B1
bestellen to order (online) B1
anfassen to touch / feel B1
ausprobieren to try out B1
der Wertstoffhof, -höfe recycling centre B1
gebraucht second-hand / used B1
verzichten auf (+Akk.) to do without B1
aufgeschmissen (ugs.) lost / in trouble (colloquial) B1

Grammatik im Dialog: - Relativsatz mit Präposition: „Ein Gerät, auf das Sie nicht verzichten könnten." — Präposition auf + Relativpronomen das. - Konjunktiv II (irreal): „Ohne das wäre ich total aufgeschmissen." — Irreale Aussage. - Konditionalsatz mit wenn: „Wenn ich genau weiß, was ich will, bestelle ich online." — Reale Bedingung.

Nützliche Wendungen: - „Das kommt darauf an." — That depends. (Antwort differenzieren) - „Auf keinen Fall!" — No way! / Definitely not! (Starke Verneinung) - „Das geht vielen so!" — A lot of people feel that way! (Zustimmung zeigen)

Verständnisfragen: 1. Wie viele digitale Geräte hat die Befragte? 2. Wann kauft sie Geräte lieber im Geschäft? 3. Was macht sie mit alten Geräten?


Zusammenfassung: IT-Vokabular

Wichtige Wörter aus allen Dialogen:

Bereich Wörter
Computer der Rechner, der Bildschirm, der Laptop, die Festplatte, der Arbeitsspeicher, der Prozessor
Drucker der Netzwerkdrucker, der Papierstau, die Papierkassette, der Einzug, die Einzugsrolle
Internet das WLAN, der Router, der Server, der Provider, die Verschlüsselung, die Videokonferenz
Dateien der Ordner, das Laufwerk, das Betriebssystem, das Backup, kopieren, einfügen, abspeichern
Konto/Zugang das Passwort, sich anmelden, sperren, zurücksetzen, die Zugangsdaten, das E-Mail-Konto
Geräte das Smartphone, das Tablet, das Display, der Akku, das Ladegerät, das Update
Aktionen installieren, einrichten, hinzufügen, herunterladen, herunterfahren, anklicken, auswählen
Probleme die Fehlermeldung, sich aufhängen, klemmen, feststecken, fehlgeschlagen, der Sturzschaden